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Mälzereien: Machen Aus Schimmel-Gerste Malz! Brauereien: Machen Aus Keim-Belastetem Ekel-Malz Wieder Reinstes Bier!

15.07.2021

Auf den Feldern steht das Wasser teils kniehoch in den Spur-Rinnen der Traktoren. Insbesondere der Weizen, aber auch die Gerste schwarz-schimmelig. Ein brutales Wetter verhindert weiterhin eine geregelte Ernte. Von trockenen Beständen mit Feuchte-Gehalt von unter 15% Prozent ist man weit entfernt in dieser Kampagne.Die letzten Tage haben im Westen verheerende Schäden angerichtet. Wann können die guten Erträge eingefahren werden, ohne dass es zu schimmelbelasteten, inhomogenen Einlagerungen hoher Feuchte kommt?

Schimmelpilze und Mykotoxine wird es zuhauf geben. Gute Erträge vs. miserable Feuchtegehalte. Das wird ein schwieriger Jahrgang.

Durch den extrem hohen Schimmelpilz-Befall aller Braugetreide in Frankreich, England, Deutschland und einer inhomogenen Getreidefeuchte wird es unweigerlich zu Schädigungen während der Lagerung kommen. Viele Mälzereien sind darauf weder technisch, lagerseitig noch personell vorbereitet. Es wird ein Jahrgang der sich durch Keimschwäche, höchste Mykotoxin-Gehalte, inhomogene Keimung und resultierende Malzqualitäten auszeichnet.

Primäres, also Rohstoff bedingtes,„Gushing“wird ab Herbst 2021 zu einem brutalen Problem für viele Brauereien werden. Totschweigen hilft nicht.

Die „Flaschenreifung“ bei einigen Weizenbier-Brauereien plus belastetes Gersten und extrem hochbelasteter Weizen: „Höchste Sprengkraft überschäumender Lebensfreude!“

Den Rest an qualitativen Optionen verspielen die Mälzereien selbst!

  • Durch ihre Lagerstrukturen (keine Trennung oder Zurückweisung hochbelasteter Partien usw.),
  • Durch fehlende technische Ausstattung (keine opto-elektronische Farbsortierung, keine echte Trocknung, keine Vorreinigung/Hauptreinigung, keine ausreichenden Kühlkapazitäten, schadhafte Temperaturüberwachungen usw.),
  • Durch Ignoranz hinsichtlich vorhandenem Wissen um Umlagerung, Kühlung, Lagerzeiten usw.

Mälzereien schaffen es aufgrund oftmals maroder Technik, Unkenntnis und Überforderung aus der besten Top-Gerste schlechtes Malz zu machen! Dazu brauchen die Malzmeister keine schlechte Gerste. Aber: Aus qualitativ schwieriger Braugerste wird ganz sicher kein Premium-Braumalz in den meisten deutschen Mälzereien.

Fehlt also die Qualität bereits im Rohstoff: Hopfen und Malz sind dann verloren!

Durch fehlende technische Ausstattung (keine opto-elektronische Farbsortierung, keine echte Trocknung, keine Vorreinigung/Hauptreinigung, keine ausreichenden Kühlkapazitäten, schadhafte Temperaturüberwachungen usw.), durch Ignoranz hinsichtlich Wissen um Umlagerung, Kühlung, Lagerzeiten usw.)

Durch „suboptimale“ technisch-, technologische „Aufkeimungs-verfahren“ (diverse Weichwasserwiederverwendung(en), unzulängliche Flachbodenweichen, katastrophale Reinigungs-Zustände, geringe Luftleistungen in Weichhaus, FBW und Keimkasten usw.).

Keimreduktion in Mälzereien: Fehlanzeige!

Den Rest besorgen mangelnde Kälteleistung in allen Bereichen, forcierte Gibberelinsäure-Verfahren mit höheren Keimtemperaturen und verkürzter Weich-Keim-Zeit.

Viele Mälzerei-Besitzer, Gersteneinkäufer und Malzmeister werden es auch 2021 wieder schaffen aus einer sehr, sehr schwierigen Schimmel-Ernte einen katastrophalen Braumalz- und Bier-Jahrgang mit Höchstwerten bei DON, OTA, ZEA & Co zu machen.

Gushingim Bier nur eines der vielen Probleme.

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